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Farewell Killarney …

So schnell geht eine Woche vorbei. Das Wetter scheint es heute besser mit uns zu meinen. Nach einem kräftigen Regen kommt sogar die Sonne heraus.

Zu spät – in 20 Minuten haben wir wieder den Kerry County Airport erreicht. Wir geben das Auto wieder ab – ohne einen neuen Kratzer (!) und checken ein. Nach 2 stündigem Flug landen wir wieder in Hahn.

Flug von Kerry (KIR) nach Frankfurt-Hahn (HHN) mit ryanair

The Ring of Beara

Vielleicht nicht ganz so bekannt, wie der Ring of Kerry – ist der Ring of Beara. Die Beara Halbinsel ragt zwischen vielen Buchten von Bantry und dem Kenmare River etwa 60km ins Meer hinein. Der Ring ist 135km lang. Im Sommer ist die 135km lange Ringstrecke wohl zu schaffen, man muss dann aber früh aufbrechen. Wir haben uns allerdings für die Abkürzung zwischen Eyeres und Castleltownbere entschieden.

Ring of Beara

Von Killarney nehmen wir wieder die nun schon bekannte N71. Vorbei an Ladies View und Molls Gap (und machen wieder Bekanntschaft mit einem stattlichen Hirsch…) geht es nach Kenmare. In der Stadt folgt man erst der N71 und später der Beschilderung zum Ring nach Lauragh.

Die Küstenstraße windet sich hinter der Bantry Bay um Felsbuchten und Kaps, vorbei an wunderbaren Sandstränden und netten kleinen Fischerorten. Die Straßen sind allerdings manchmal sehr schmal, so dass wirklich nur ein einziges Auto Platz hat. Bei Gegenverkehr muss man eben rückwärts fahren… Das hier keine Busse fahren können, kommt der Ruhe und Ungestörtheit der Halbinsel sehr zu gute. Hier findet man noch die unberührte Natur weiter grünen Wiesen, wildblühender Heidelandschaft und gelben Stechginsterbüschen.

Hat man Lauragh hinter sich gelassen fährt man rechts an den Derreen Gardens vorbei. Meterhohe Bambushecken säumen die Strasse. Nun geht es in einigen engen Kurven leicht bergauf und man kommt an einem Parkplatz (Picknick) vorbei. Von hier hat man einen herrlichen Überblick über die Bucht.

Weiter geht es dann nach Ardgroom. Hier verlassen wir die R571 und fahren bergauf zur Küstenstraße. Die Straßen werden schmaler und steiler. Ein Wegweiser zeigt auf der rechten Seite eine Höhle an. Wir verlassen also die Straße und parken an einer Anlegestelle für Fischerboote. Hier wird wohl der Fang auf die Autos verladen, jedenfalls liegen hier noch die Fangkörbe und es riecht auch ziemlich streng, nach den verwesten Ködern, die noch in den Körben stecken. Ein Trampelpfad führt zu zwei Höhlen, hinter denen man das Meer sehen kann.

Weiter bergauf erschliesst sich uns ein fantastisches Panorama über den Kenmare River. Am höchsten Punkt machen wir wieder Halt und laufen zu Fuß den Berg hinauf. Ein verfallener Steinring und ein grandioser Ausblick auf die kleine Insel Inishfarnard erwartet uns.

Jetzt geht es wieder bergab und wir erreichen die nächsten Häuser von Eyeries. Am Ortsausgang stossen wir wieder auf die R571. Der Ring of Beara geht nun nach links weiter in Richtung Allihies und Dursey Island. Aus Zeitgründen entschliessen wir uns aber die Abkürzung zu nehmen und fahren nach rechts in Richtung Castletownbere. Jetzt geht es quer durch die Berge, die Passstraße durch die Slieve Miskish Mountains.

Der Fischerort Casteltownbere hat 920 Einwohner. Am Hafen stehen Palmen in voller Blüte, ein etwas seltsamer Anblick. Es gibt mehrere Geschäfte und ein paar nette Bars – also Lunch Time.

Frisch gestärkt machen wir noch einen Rundgang im Hafen (der halbe Ort ist eigentlich Hafen), wo ein paar Fischer ihre Netze flicken.

Die Küstenstraße (R572) führt uns nun an der Bantry gen Osten nach Adrigole. Die vorgelagerte Bere Island ist eindrucksvoll geformt und wird gerade für uns durch eine Lücke in den Wolken fast mystisch beschienen.

Die Straße wird nun breit und man erreicht mühelos Glengarriff. Hier fahren wir wieder auf die N71, die uns zunächst in die Berge führt. Über den Caha Pass gelangen wir über Killabunane zurück nach Kenmare.

Kurz vor Killabunane kommt man an Molly Gallivan’s Cottage & Traditional Farm vorbei. Diese Siedlung ist 200 Jahre alt und man kann auf einem 500m langen Pfad 5000 Jahre Zeitgeschichte erfahren. Mehr Infos hier: http://www.mollygallivans.com/

The Ring of Kerry pt. II

Heute nehmen wir uns den “Rest” des Ring of Kerry vor. Wir brauchen gar nicht weit zu fahren und starten kurz hinter Killarney bei der Muckross Abbey. Auf dem Parkplatz unweit der Abbey stehen schon die Kutscher und fahren die Touristen zu den umliegenden Sehenswürdigkeiten. Wir laufen auf einem breiten Weg ca. 5 Minuten bis zu einem kleinen Wäldchen, in der traumhaft die Muckross Abbey liegt.

Die Abtei wurde 1340 von Franziskanern gegründet. Jedoch gaben diese die Anlage bald wieder auf. Donal McCarthy Mor begann 1448 damit, die Anlage wiederherzustellen, die Arbeiten sollten 50 Jahre dauern. Die heute noch erhaltenen Gebäude stammen vor allem aus dieser Zeit. In ihrer bewegten Geschichte wurde Muckross Abbey mehrfach beschädigt und wiederaufgebaut. An den unterschiedlichen Baustilen erkennt man gut, dass Muckross Abbey in mehreren Abschnitten erbaut wurde. Der jüngste Abschnitt der Abtei ist der Vierungsturm. Er ist der einzige franziskanische Turm in Irland und ebenso breit wie das Kirchenschiff. Der Kreuzgang, in dessen Mitte eine alte, riesige Eibe steht, und die an ihn grenzenden Gebäude sind vollständig erhalten. …und man muss auch keinen Eintritt zahlen(!).

Das Wetter meint es nicht so gut mit uns. Wir fahren weiter zum Muckross House. Es ist das Herzstück des Killarney National Park – eine wunderschöne viktorianische Villa (1843), gelegen in einem herrlichen Park mit unzähligen Azaleen und Rhododendronbüschen. Die umliegenden Berge spiegeln sich im See und das farbige Herbstlaub gibt dem Ganzen ein besonderes Flair. In einer Führung erfährt man alles über die Geschichte des Hauses, sogar Königin Victoria schlief hier 2 Nächte. In den herrlich ausgestalteten Räumen kann man einen sehr guten Eindruck vom Leben der Adeligen im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts gewinnen. Die Wände sind prunkvoll mit Gemälden, Wandteppichen und Jagdtrophäen ausgeschmückt.

An der Ostseite des Torc Mountain (530m) entsteht aus dem Torc River ein reizvoller Wasserfall. Er stürzt aus 18m Höhe über schroffen Sandstein. Man kann hier einige Rundwanderwege laufen, wir entschliessen uns aber (aufgrund des Regens) zum Parkplatz zurück zu kehren.

Weiter oberhalb an der Strasse nach Kenmare halten wir am Ladies View. Allerdings ist das nicht der Parkplatz, wo das Restaurant ist und die Busse halten, sondern etwa 1km weiter in Richtung Kenmare. Der Blick ist aber von beiden Punkten aus fantastisch. Den Namen verdankt er übrigens der Tatsache, dass Königin Victoria mit ihren Hofdamen hier eine Pause einlegte um das Panorama zu bewundern.

Wir fahren weiter und kommen zum Molly’s Gap, einem 275m hochgelegenen Pass. Weiter noch kommt man zu den Aghadoe Heights. Von hier hat man eine weite Rundsicht über die Berge und Seen.

Kenmare liegt an der Mündung des Roughty River in die langgestreckte Meeresbucht – Kenmare River. Viele kleine Geschäfte mit ihren bunten Schildern laden ein. Die beiden Hauptstrassen von Kenmare bilden ein X, mit einer Grünanlage in der oberen Innenfläche. Vor der Kirche blühen wieder die Palmen. Steht man vor der Touristeninformation geht links eine Strasse zu einem Stone Ring hinunter.

Auf dem Rückweg halten wir noch einmal am Ladies View. Wenn man um die engen Kurven fährt, sollte man aufpassen. Hier oben sind ständig Schafe auf der Strasse, die sich kaum um die Autos scheren.

Iveragh Peninsula – The Ring of Kerry

Die wohl bekannteste Panoramastrasse in Irland – der Ring of Kerry – ist 158km lang. Mit einem Abstecher auf Valentia Island kommt man aber über 200km. Möchte man die vielen Highlights am Ring besichtigen, schafft man die Tour nicht an einem Tag. In vielen Reiseführern wird empfohlen die Tour im Uhrzeigersinn zu fahren, also von Kenmare aus. Die meisten Reisebusse starten dagegen im Norden von Killorglin aus. Man kann nun selbst entscheiden, ob man in der Hauptsaison hinter den Bussen hinterher tuckern oder an engen Stellen den Bussen ausweichen will. Wir haben uns für den zweiten Weg entschieden und fahren den Ring entgegen dem Uhrzeigersinn.

Iveragh Peninsula

Kurz nach 8 Uhr fahren wir in Killarney los und erreichen auf der breiten N72 schnell Killorglin. Dort fahren wir auf die Ringstrasse – die N70. In Killorglin findet übrigens der berühmte Jahrmarkt Puck Fair statt. Man kann den geschmückten bronzenen Ziegenbock an der Strasse nicht übersehen…

Es regnet in Strömen, doch wir halten an unserem ersten Punkt – das Kerry Bog Village. Infos findet man hier: http://www.kerrybogvillage.ie/. Zwischen Killorglin und Glenbeigh gelegen, erwartet den Besucher hier ein Freilichtmuseum, das die harte Geschichte des Torfbaues dokumentiert. Das am Parkplatz gelegene Red Fox Inn ist für den besten irischen Irish Coffe bekannt. Mit dem Eintritt ins Torfdorf erhält man einen Discount von 50 Cent für das traditionelle Getränk. Es ist aber noch zu früh für Whiskey…

Weiter geht es auf der Panoramastrasse aufwärts im breiten Tal von Kells. Aber so richtig hell will es nicht werden, dicke Nebelschwaden verhindern die Sicht auf Dingle und die Dingle Bay. Links erhebt sich der 680m hohe Knockadober, die Strasse verläuft weiter am Fuß des Drung Hill.

Nächste Station am Ring ist Cahersiveen. Gegenüber des Städtchen sieht man jenseits des Valentia River die Ruinen von Ballycarbery Castle. Von der Steinbrücke über den Valentia River hat man einen schönen Blick auf die Stadt und eine weitere alte Brücke über den Fluß. Wir verlassen hier kurz den Ring und erkunden das Castle.

Ballycarbery Castle’s Geschichte ist eng mit den McCarthys verbunden und zieht sich bis in das Jahr 1398 zurück. Der Besitz ist 1594 mit McCarthy More dokumentiert, während andere Quellen des 16. Jahrhunderts die Besetzung durch die O’Connels belegen. Noch im 18. Jahrhundert erweitert wurde es schon Anfang des 20. Jahrhunderts zerstört.

Wir fahren nun wieder zurück auf die Ringstrasse, verlassen sie aber bald wieder um einen Abstecher nach Portmagee zu machen. Das kleine Fischerdorf besteht aus einigen bunten Häusern, die in einer langen Reihe am Wasser stehen. Eine lange Brücke führt hinüber nach Valentia Island. Über Chapeltown fahren wir nach Knights Town und schauen uns den kleinen Hafen an. Auf dem Rückweg nach Portmagee besichtigen wir eine relativ neue Touristenattraktion – The Skellig Experience. Infos dazu gibt es hier: http://www.skelligexperience.com/. In dem Besucherzentrum erhält man interessante Informationen über die Skellig Islands und das Leben und Wirken der dort im 6. bis 13. Jahrhundert ansässigen Mönche. Sehr interessant! Wir fassen den Entschluss, noch einmal zurück zu fahren und Bray Head zu besichtigen.

Abseits der Strasse quälen wir unser Auto den schmalen Weg zwischen Pfützen, Steinbrocken und Löchern hindurch, teilweise mit Bodenkontakt… Glaubt man einigen Quellen, befinden wir uns nun auf dem westlichsten Punkt des Kontinents Europas. Die Aussicht jedenfalls ist grandios. Meterhohe Atlantikwellen klatschen an die schwarzen Felsen der Steilküste – ein faszinierender Anblick. Mittlerweile hat es auch aufgehört zu regnen und die Sonne bohrt sich durch die Wolken.

Zurück nach Portmagee und einer besseren Strasse geht es nun in die Berge in Richtung Ballinskelligs. Die schmale Passstraße steigt hier auf 330m (NN) an. Von hier oben hat man eine fantastische Sicht auf die St. Finnans Bay. Auf der anderen Seite des Berges der gleiche faszinierende Blick auf die Ballinskelligs Bay. Die Sonne strahlt und taucht das Land in wunderbares Licht. Nach etlichen Fotostopps erreichen wir wieder die Ringstrasse N70 und nach wenigen Minuten auch Waterville.

Waterville (An Coirean) ist ein malerisches Dorf zwischen der Ballinskelligs Bay und dem Lough Currane. In der Lobster Bar stärken wir uns erst einmal für den Rest der Tour. Es ist zwar schon 15 Uhr, aber vom Weg her erst Halbzeit. Da viele Highlights des Ring of Kerry erst noch kommen, beschliessen wir, den Rest später zu besichtigen.

Es geht nun wieder in die Berge und über den 210m hohen Coomakesta Pass mit grandiosen Panoramablicken kommen wir nach Caherdaniel.

Nach einigen Kilometern zweigt nun bei Castlehove links eine sehr schmale Strasse ab. Auf einer Anhöhe erreicht man hier nach etwa 4km ein großes Steinfort – Staguie Fort. Das ist ein runder Bau aus Trockenmauerwerk, 27m im Durchmesser und über 5m hoch. Im Inneren der 4m dicken Mauern befinden sich Kammern und Treppen.

Als letzten Ziel für heute setzen wir uns Sneem. Dieser kleine Anglerort hat eine protestantische Kirche aus dem 16. Jahrhundert mit einer originellen Wetterfahne in Gestalt eines Lachses. Der Fluss lädt zu einer Fotoserie ein (Langzeitbelichtungen).

Da es wieder anfängt zu regnen und langsam dunkel wird, einigen wir uns auf den direkten Weg nach Killarney. Hinter Kenmare wird es schwierig. Regen, schmale Strassen ohne Mittelstreifen, kein Licht und eine Selektion der Killarney National Park Bewohner (also Schafe, Ziegen, Vögel, Rotwild und ein Hirsch) AUF der Strasse machen die Fahrt zwischen Ladies View und Killarney sehr anstrengend. Gegen 20 Uhr sind wir wieder im Ferienhaus.

Dingle Peninsula

Die karge, aber dennoch gewaltige Landschaft ist einem dauerhaften Farb- und Stimmungswechsel unterworfen. Die nördlichste Halbinsel der Grafschaft Kerry ist äußerst reich an Steinmonumenten. Eine Bergkette durchzieht Dingle, die höchste Erhebung ist der Brandon Mountain (940m). Am Brandon Head fällt die Bergkette von 750m fast unmittelbar ins Meer ab.

Dingle Peninsula

Wir starten mittags in Killarney und fahren die R563 über Listry, Milltown nach Castlemaine. Von hier geht es auf der R561 direkt nach Inch, wo wir den ersten Stopp einlegen.

Inch ist ein kleiner Urlaubsort, bietet aber mit der Inch Peninsula einen 5km breiten Dünenrücken mit herrlichem Sandstrand. Entlang der Küstenstrasse bieten sich immer wieder traumhafte Ausblicke auf das ständig wechselnde Licht in der Dingle Bay.

Der Hauptort Dingle (An Daingean) ist mit seinen 1270 Einwohnern ein wahres Schmuckstück. Viele bunte Häuser und kleine Läden laden zum Bummel durch die Straßen ein.

Die Straße verläuft über Milltown und Ventry in Richtung Westen. Dort donnert das Meer an eine wilde Uferlandschaft. Von Ventry aus folgt die teilweise sehr schmale Straße der felsenreichen Südküste.

Linkerhand befindet sich bei Fahan unmittelbar über der See das schöne Promontory Fort Dunbeg. Es besteht aus Verteidigungswällen und einer starken Steinmauer. Im Inneren sieht man die Reste eines Hauses. Ein unterirdischer Gang führt zu den Außenanlagen. Hinter dem Fort geht es steil bergab und ein herrlicher Blick auf die Klippen eröffnet sich. Zurück am Parkplatz kann man sich einen Film über die Geschichte der Insel und die zahlreichen Monumente anschauen.

Weiter geht es in zahlreichen Kurven bis zur Südwestspitze von Dingle – Slea Head. Am Fuße des Mount Eagle bietet sich hier ein sagenhafter Ausblick.

Über Dunquin geht es nach Ballyferriter und von dort aus wieder zurück nach Milltown.

Killarney National Park

Im Süden und Westen der Stadt Killarney befinden sich die weltberühmten Seen von Killarney. Der National Park mit einem Ausmaß von 10.100 ha umfaßt Berge und Waldland, die um diese Seen herum angesiedelt sind, sowie die drei Seen selbst.

Es sind der Lower Lake, Muckross Lake und der Upper Lake. Zum Park gehören auch die Berggipfel von Mangerton, Torc, Shehy und die violetten Purple-Berge, während sich im Westen des Parkes die MacGillycuddy’s Reeks erheben, die höchste Bergkette in Irland.

Der Kern des Nationalparks ist der Bourn Vincent Memorial Park (4.000ha), ehedem der Muckrosss-Besitz, der dem Staat 1992 vom Ehepaar W. Bowers Bourn und deren Schwiegersohn Senator Arthur Vincent übergeben und Irlands erster Nationalpark wurde. In den vergangenen Jahren kamen Ländereien und Gewässer des ehemaligen Kenmare-Besitzes hinzu, einschließlich Knockreer, Ross Island, Innisfallen und die Länderein von Glena, Ullauns und Poulagower. Im Jahre 1981 wurde der Nationalpark von der UNESCO als Naturschutzgebiet ernannt.

Auf einer Landzunge im Lough Leane liegt Ross Castle. Es gilt als typisches Beispiel für die Burg eines mittelalterlichen irischen Clan-Führers. Der genaue Entstehungszeitpunkt der Festung ist nicht bekannt, man vermutet aber, dass ein Mitglied der O’Donoghues Ross Castle im späten 15. Jahrhundert erbauen ließ. Ross Castle war die letzte Festung in Irland, die Oliver Cromwell während der Irischen Konföderationskriege noch Widerstand leistete. Jedoch ergab man sich, bevor es zum Kampf kam. 1583 verloren die O’Donoghues ihre Ländereien an die englische Krone. Ross Castle ging an Donal McCarthy Mór, welcher es an Sir Valentine Browne verpfändete, der schließlich auch Eigentümer wurde.

Eine Prophezeihung besagte, dass die Burg nur durch einen Angriff vom Wasser her eingenommen werden könne. Cromwells General Ludlow ließ 1652 ein großes Boot herbeischaffen um die Burg vom Untersee aus zu beschiessen. Die Verteidiger glaubten, die Prophezeihung sei erfüllt und ergaben sich…. Nach dem Abzug der Truppen im Jahr 1825 verfiel das Kastell zusehends, auch weil der damalige Besitzer Lord Kenmare das Dach abbauen ließ, um Steuern zu sparen. Nach mehreren Besitzerwechseln wurde Ross Castle 1979 Eigentum der Republik Irland.

Dank der verschiedenen Lebensräume Bergmoorlandschaft, Waldland und Seen kommen im Park viele verschiedene Vogelarten vor. Vor allem hier und an den Hängen von Torc und Mangerton ist die letzte freilebende Rotwildherde in Irland zu finden. Wenn man aufmerksam ist, sieht man auf jeden Fall Rotwild.

Von der Victoria Bay läuft ein breiter Weg neben einem Flüsschen direkt auf die Innenstadt von Killarney zu. Folgt man diesem Weg zum Ausgang des Parks steht man genau vor der Kathedrale.

Die katholische St. Mary’s Cathedral entstand nach Plänen des Architekten Edward Pugin im neugotischen Early English Style. Sie wurde in den Jahren 1842-1855 gebaut und diente während der großen Hungersnot als Zufluchtsstätte. Heute steht ein riesiger Baum auf dem Massengrab, indem damals Frauen und Kinder beigesetzt wurden.

Killarney

Flug von Frankfurt-Hahn (HHN) nach Kerry (KIR) mit ryanair

Abflug:  1050
Ankunft: 1150

Nach 2 Stunden Flugzeit landet man auf dem Kerry County Airport in Farranfore. Man hat das Gefühl auf einem großen Parkplatz zu sein und der Pilot muss schon kräftig abbremsen, die Landebahn ist nicht sehr lang… Hier verkehren nur wenige Maschinen am Tag, man kann sie an einer Hand abzählen. Es ist alles sehr überschaubar und schon nach wenigen Minuten hat man seinen Koffer in der Hand. In der Halle befinden sich einige Schalter der großen Mietwagenfirmen. Hat man den Test mit den wichtigsten Verkehrsfragen verstanden (… in welcher Richtung fährt man in einem round-about?) erhält man die Schlüssel zu seinem Wagen, der mit großer Sicherheit schon einige Kratzer und zusätzlich gesicherte Radkappen hat. Warum das so ist, haben wir schnell herausgefunden….

 

Abbey Holiday Homes

24 Ross Road, Killarney, Kerry
Tel.: +353 64 34193

In etwa 20 Minuten erreicht man auf der breiten N22 Killarney. An der Tankstelle haben wir uns verabredet und fahren zusammen zu unserem Ferienhaus. Ross Castle Grove – eine ruhige Wohngegend, genau am Rande des Killarney Nationalparkes. In unmittelbarer Nähe befindet sich ein 9-Loch-Golfplatz und bis zumF Ross Castle sind es 10 Minuten zu Fuß. Ins Zentrum von Killarney braucht man auch nicht länger als eine viertel Stunde.

Killarney (Cill Airne)

Killarney hat etwa 7300 Einwohner und gehört zur Grafschaft Kerry. Weit mehr Betten gibt es hier für Touristen (etwa 18000). Man merkt das schnell an der Zahl der Hotels und Pubs. Die Killarney Area gehört zu den größten Touristenattraktionen Irlands…

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