Warnemünde

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Singapore nach Frankfurt/M.

Wir kommen etwa 21 Uhr aus dem Flieger und müssen uns erst einmal die Beine vertreten. In drei Stunden geht es schon weiter, daher können wir dieses Mal nicht in den Pool (Terminal 1) springen.


Es ist schon für Weihnachtne dekoriert.


Immer wieder erstaunlich und schön, was man aus (echten) Blumen zaubern kann. Ich muss hier schmunzeln, da ich beim Abflug vor 4 Wochen noch die Oktoberfest-Dekoration im Flughafen Frankfurt “bestaunt” habe – Plastik-Obst, Plastik-Gemüse und Plastik-Pflanzen ….

Eine Stunde vor Abflug öffnet heute schon das Gate. Da die Maschine von Frankfurt dann gleich weiter nach New York fliegt, sieht man recht viele Amerikaner in kurzen Hosen sitzen. Wissen die nicht, dass in Deutschland jetzt -1°C sind?


Dienstag 23:57 Singapore Changi (SIN) Terminal 3 Singapore Airlines SQ26 Airbus A380-800
Mittwoch 05:44 Frankfurt/Main International (FRA) Terminal 1
Flugzeit 12 Stunden 47 Minuten

Zum Glück ist der Fensterplatz frei und wir haben die ganze Bank für uns alleine, das heißt einer von uns kann sich abwechselnd hinlegen und so besser schlafen 🙂

Auckland nach Singapore


15:16 Auckland Terminal 1 Singapore Airlines Airbus A380-800
20:50 Singapore Changi (SIN) Terminal 3
Flugzeit 10 Stunden 34 Minuten

Ahipara Bay – Cape Reinga – Tapotupotu Bay

Singapore – Auckland


Sonntag 22:41 Singapore Changi (SIN) Terminal 3 Singapore Airlines SQ285 Boeing 777-300ER
Montag 13:16 Auckland (AKL) Terminal 1
Flugzeit 9 Stunden 35 Minuten

Frankfurt/M. nach Singapore


Samstag 21:59 Frankfurt/Main International (FRA) Lufthansa SQ2007 Terminal 1 Airbus A380-800
Sonntag 16:06 Singapore Changi (SIN) Terminal 2
Flugzeit 12 Stunden 7 Minuten

Kloster Maulbronn

Maulbronn gilt als die am vollständigsten erhaltene Klosteranlage des Mittelalters nördlich der Alpen. Die Zisterzienser begannen Mitte des 12. Jahrhunderts mit dem Bau – über die Jahrhunderte entstand eine riesige Klosterstadt. Seit 1993 gehört das Kloster zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Im Nordwesten des Landes liegt zwischen waldigen Hügeln und stillen kleinen Seen das große Zisterzienserkloster Maulbronn. Weitläufig, fest und wohl erhalten stehen die schönen alten Bauten und wären ein verlockender Wohnsitz, denn sie sind prächtig, von innen und außen, und sind in den Jahrhunderten mit ihrer ruhig schönen, grünen Umgebung edel und innig zusammengewachsen.
Wer das Kloster besuchen will, tritt durch ein malerisches, die hohe Mauer öffnendes Tor auf einen weiten und sehr stillen Platz.
Ein Brunnen läuft dort, und es stehen alte ernste Bäume da und zu beiden Seiten alte steinerne und feste Häuser und im Hintergrunde die Stirnseite der Hauptkirche mit einer spätromanischen Vorhalle, Paradies genannt, von einer graziösen, entzückenden Schönheit ohnegleichen. Auf dem mächtigen Dach der Kirche reitet ein nadelspitzes, humoristisches Türmchen, von dem man nicht begreift, wie es eine Glocke tragen soll. Der unversehrte Kreuzgang, selber ein schönes Werk, enthält als Kleinod eine köstliche Brunnenkapelle; das Herrenrefektorium mit kräftig edlem Kreuzgewölbe, weiter Oratorium, Parlatorium, Laienrefektorium, Abteiwohnung und zwei Kirchen schließen sich massig aneinander. Malerische Mauern, Erker, Tore, Gärtchen, eine Mühle, Wohnhäuser umkränzen behaglich und heiter die wuchtigen alten Bauwerke. Der weite Vorplatz liegt still und leer und spielt im Schlaf mit dem Schatten seiner Bäume; nur in der Stunde nach Mittag kommt ein flüchtiges Scheinleben über ihn.

Hermann Hesse (Unterm Rad)

Vorhalle der KlosterkircheParadies
Das Parlatorium ist der Raum, in dem den Möchen für eine bestimmte Zeit des Tages das Sprechen erlaubt war
Im Herrenrefektorium nahmen die Mönche schweigend ihre Mahlzeiten ein.
Das Brunnenhaus (Lavatorium) diente den Mönchen zur Reinigung, zu rituellen Waschungen und zum Schneiden ihrer Tonsuren. 

Schon im 16. und 17. Jahrhundert verspürten die Maulbronner Klosterschüler den Drang, sich am Ort ihrer Studien in Holz und Stein zu verewigen. Vor allem die Klostermauern und das gotische Chorgestühl ist reich an historischer Graffiti und mit unzähligen Buchstaben, Namenszügen und Jahreszahlen aus fünf Jahrhunderten versehen…


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